Der Weltladen bietet Produkte des Fairen Handels zum Kauf an.

Traditionell  sind das Lebensmittel wie Kaffee, Tee, Kakao, Schokolade, Rohrzucker, Nüsse und Gebäck. Aber auch kunsthandwerkliche Produkte Lederwaren, Textilien, Schmuck, Keramik und Spielsachen gehören zum Sortiment eines Weltladens.

Fairer Handel ist eine Partnerschaft zwischen Handelsorganisationen in den Industrieländern und Kleinbauern und Handwerkern in Entwicklungsländern, die sich zu Kooperativen zusammen geschlossen haben. Der Faire Handel hat 1998 seine Grundsätze in der "Konvention der Weltläden" formuliert, sie orientieren sich an den Richtlinien der "World- Fair- Trade- Organisation" und sind nachzulesen unter: www.weltladen.de.

In unserer Gemeinde öffnet sich der Weltladen an jedem ersten Sonntag des Monats nach dem Gottesdienst in der Kirche (ca 11:30h) außerdem bei besonderen Veranstaltungen wie dem Frauenfrühstück, Wintercafe, Gemeindefest, Dekanatsfrauentag im Gemeindezentrum.

Besuchen Sie uns, wir freuen uns!

 

Fairer Handel!

Ist das noch erklärungsbedürftig?

Kleinbauern, bäuerliche Genossenschaften, kleine Handwerksbetriebe und Behindertenwerkstätten in Entwicklungsländern erhalten von nicht Profit orientierten Importorganisationen wie beispielsweise der Gepa zuverlässige Verträge mit festen Preis- und Abnahmezusagen. Auf Wunsch auch Beratung in Fragen ökologischen Anbaus, einen Mehrpreis für Produkte in Bio-Qualität und Unterstützung beim Aufbau von Gesundheitszentren und Schulen.
In der Versöhnungskirche Ingelheim ist der Faire Handel schon seit langem beheimatet: Ende 1989 entstand durch die Initiative des Ehepaares Huber ein ständiger Laden auf der Rückseite des Gemeindezentrums. Er bestand 12 Jahre. Dann veränderten sich die personellen Rahmenbedingungen, so dass die eigene Lagerhaltung und die finanzielle Eigenständigkeit aufgegeben werden mussten. Seit 2003 wird der Laden in Zusam-menarbeit mit den Weltläden in Heidesheim und Bingen auf Kommissionsbasis weitergeführt. Regelmäßig am 1. Sonntag des Monats und bei allen besonderen Ereignissen in der Gemeinde.
Aktuell sind es sieben Frauen, die sich bei der Durchführung der Verkaufsaktionen abwechseln.

Vier Schritte sind für jede Aktion nötig:

  • Ware holen
  • Aufbauen
  • Verkaufen und Abrechnen
  • Zurückbringen.

Besondere Unterstützung erhielt das Team, als sich der Kirchenvorstand 2008 dafür entschied, in unserer Gemeinde ausschließlich fair gehandelten Kaffee und Tee auszuschenken. Darüber haben sich die Frauen sehr gefreut.

Mittlerweile ist der Weltladen ein selbstverständlicher Bestandteil des Gemeindelebens geworden. Die meisten Kunden sind Stammkunden geworden, deren Wünsche bekannt sind und nach Möglichkeit auch erfüllt werden.
Ganz interessant in der Geschichte des Fairen Handels ist auch die Veränderung der Namensgebung: In den 60er Jahren sprach man von „Dritte-Welt-Läden“, Ende des letzten Jahrhunderts wurden es „Eine-Welt-Läden“.

Heute spricht man ganz einfach von „WELTLÄDEN“. Die Welt ist anscheinend kleiner geworden und die Einsicht, dass wir alle den gleichen Planeten bewohnen, gewachsen.